Zur Museumsnacht wird unsere Dampflok 52 8154-8 angeheizt und Sie können die historischen Arbeitsschritte eines Lokführers hautnah erleben. Die Dampflok kann wie die Diesellokomotiven besichttigt werden. Das fachkundige Vereinspersonal berichtet auf Nachfrage über Funktion und Geschichtes des Wasserturms. Kurator Marian Reisinger öffnet noch vor der offiziellen Eröffnung die Türen zu seiner Ausstellung und ermöglicht allen Interessierten einen Blick hinter die Kulissen. Seien Sie dabei, wie unsere neue Ausstellung entsteht – vom Baumstamm bis zur krone. Drei neue Vogelpräparate möchten wie Ihnen vorstellen: den Hornvogel, dessen Weibchen sich zur Brutzeit einmauert, den Paradiesvogel mit seinen beeindruckenden Balzritualen und den bodenlebenden Trompetervogel, der bevorzugt in dichten Primärwäldern lebt und dessen Territoralrufe von weither zu hören sind. Dabei erfahren Sie auch, wie diese Präparate ihren Weg zu uns gefunden haben. Über das Herstellen von Steinwerkzeugen nach prähistorischem Vorbild bis hin zur Ausgrabung archäologischer Funde erhalten kleine und große Besucher/-innen Einblick in die Spurensuche von Archäolog/-innen: Vor allem von Menschen geschaffene Artefakte helfen uns, vergangene Kulturen zu verstehen. Lassen Sie sich durch die Studiensammlung Kunsthandwerk und Design führen. Sie befindet sich im historischen Kuppelsaal der Moritzburg und ist ausschließlich im Rahmen von Führungen zugänglich. Schauen Sie uns beim Aufbau unserer neuen Sonderausstellung Shogun über die Schulter. Sie sind die Ersten, die die Exponate aus der faszinierenden Geschichte des „Landes der aufgehenden Sonne“ bestaunen dürfen … Fragen sind jederzeit willkommen! Erstmals ist die Gipsabguss-Sammlung der Öffentlichkeit in Begleitung zugänglich. Erleben Sie dort eine etruskische Grabkammer aus Vulci. Teilnahme nur nach Voranmeldung unter 0341/9730700 oder per Mail an klarch@rz.uni-leipzig.de möglich (max. 12 Teilnehmer/-innen).   Unsere ältesten Herbarbelege sind über 180 Jahre alt. Teilweise wurden die Pflanzen, oft nur Teile von ihnen, als ästhetisch schöne Kunstobjekte ohne ausreichende Beschriftung gesammelt. Heute achten wir darauf, möglichst alle wesentlichen Teile einer Pflanze im Herbarium so zu präparieren, dass bestimmungswichtige Merkmale gut erkennbar und die Belege umfassend beschriftet sind. Für die „Ewigkeit“ sind säurefreie Materialien, auf die wir alte Belege umbetten, unabdingbar. Kommen Sie vorbei und erfahren Sie mehr darüber! Bei uns im Naturkundemuseum Leipzig leben Tiere ewig. Hinter unseren Exponaten und wertvollen zoologischen Sammlungen steht ein faszinierendes Kunsthandwerk. Der weltberühmte niederländische Präparator Herman H. ter Meer hatte dieses Handwerk perfektioniert und revolutioniert. Unsere Expert/-innen für Präparation lassen sich auf die Finger schauen und geben spannende Einblicke in diese Arbeit, die ein Herzstück unseres Hauses ist.