Das Stadtarchiv Halle hat es sich zur Aufgabe gemacht, das kulturelle Erbe der Stadt Halle (Saale) zu bewahren und das historische Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger zu fördern, eigene Forschungen zu betreiben und bei der Klärung von Rechtsfragen zu helfen. Als zweitgrößtes Stadtarchiv im Land Sachsen-Anhalt ist es Kompetenzzentrum für kommunalarchivische Fragestellungen, dessen Expertise lokal und überregional geschätzt wird. Neben der Archivarbeit im engsten Sinne finden sich im Stadtarchiv auch regelmäßig Ausstellungen, Tage der offenen Tür und Vorträge statt. Wozu braucht man ein Amperemeter? Wie wird ein Abwasserkanal gereinigt? Seit wann kann man mit der Straßenbahn durch Halle fahren? Antworten auf diese und andere Fragen gibt unsere Ausstellung im ehemaligen Umspannwerk Turmstraße am Lutherplatz. Sie zeigt, wie und mit welchen technischen Hilfsmitteln die Versorgung der Bürger/-innen von Halle in den vergangenen Jahrzehnten erfolgte. Die Öffnungszeit ist verkürzt von 18 bis 21 Uhr. Im Planetarium der Astronomischen Station Kanena erfahren Sie etwas über die 88 Sternbilder. Sie können mythologischen Geschichten lauschen und durch die Teleskope der Sternwarte einen Blick auf den echten Sternenhimmel werfen. Entdecken Sie das Graf-Luckner-Museum! Wir zeigen persönliche und außergewöhnliche Artefakte und Fotos aus unserer Sammlung und geben Auskunft über die Rolle des Seeteufels zum Kriegsende bei der Rettung der Stadt Halle. Die im Jahre 1552 gegründete Marienbibliothek ist eine der ältesten evangelischen Kirchenbibliotheken in Deutschland. Ihre 38.000 Bände, die vorwiegend aus dem 15. bis 18. Jahrhundert stammen, umfassen sämtliche Wissenschaften jener Zeit. Sachsen-Anhalts größte naturkundliche Sammlung beherbergt über zwei Millionen Objekte. Auf Sie warten faszinierende Eindrücke von der Artenvielfalt der Tiere, sowie Einblicke in die aktuelle Forschung. Der Kunstverein “Talstrasse” präsentiert ganzjährig wechselnde Ausstellungen moderner und zeitgenössischer Kunst. 2014 eröffnete der moderne Neubau, der seither in Symbiose mit der historischen Villa zur Kunsthalle mit einer Ausstellungsfläche von rund 400 m² geworden ist.