Museum im Stasi-Bunker bei Machern
© Frank Jabin

Museum im Stasi-Bunker bei Machern

Lübschützer Teiche, Flurstück 439, 04827 Machern
T     0341 9612443
Im Naherholungsgebiet „Lübschützer Teiche“ liegt die einstige Ausweichführungsstelle des Leipziger Stasi-Chefs. Der Bunker und das rund 5,2 Hektar große Gelände sollten ihm und 100 Mitarbeitern im Spannungs- und Mobilmachungsfall als Dienstsitz dienen.

Anfahrt

Lübschützer Teiche, Flurstück 439, 04827 Machern
Machern
Regionalbahn DPN (Machern) Bitte beachten Sie: Die Eintrittskarten gelten nicht für die Tarifzonen bis zum Bahnhof Machern. Anfahrt mit dem Auto über B6 Richtung Wurzen/Lübschützer Teiche. Im Ort Richtung Zeltplatz Lübschützer Teiche abbiegen. Der Fußweg zum Museum ist unbeleuchtet.

Veranstaltungen

Führung
17:00 - 23:00
Im geheimen Bunker der Stasi
Mobilmachungsplanungen, DDR-weite Nachrichtenkontakte, Vorbereitung auf den Tag „X“, die geplante Einrichtung von Isolierungslagern für Oppositionelle. Zugänglich sind der 1.500 m² große Bunker und das ca. fünf Hektar umfassende Gesamtgelände.
Raum:  Bunker
Sonderausstellung
17:00 - 23:00
„Aufbruch und Erinnerung - Eine fotografische Reise in den Osten Anfang der 1990er Jahre“
Die Fotografien von Dr. Cordia Schlegelmilch zeigen die Zeit des Übergangs vom „Nicht-Mehr“ zum „Noch-Nicht“: geschlossene Gaststätten und Läden, neue Werbetafeln und Spuren vergangener Wahlkämpfe. Längst Vergessenes dieser außergewöhnlichen Lebensphase wird wieder lebendig.
Raum:  Besucherzentrum im Kommandanten-Wohnhaus des Bunkers
Diskussion
Führung
17:00 - 18:00
  / 
18:00 - 19:00
Mit Cordia Schlegelmilch durch ihre Ausstellung „Aufbruch und Erinnerung - Eine fotografische Reise in den Osten Anfang der 1990er Jahre“
Die Fotografin und Soziologin Dr. Cordia Schlegelmilch interviewte zwischen1990 und 1996 Menschen unterschiedlicher Milieus und Altersgruppen in Wurzen zum gesellschaftlichen und politischen Umbruch in der DDR. Die Besucher/-innen haben die Möglichkeit, mit der Fotografin ins Gespräch zu kommen.
Raum:  Besucherzentrum im Kommandanten-Wohnhaus des Bunkers