Gedenkstätte Museum in der »Runden Ecke«
© Gedenkstätte Museum in der "Runden Ecke"

Gedenkstätte Museum in der »Runden Ecke«

Dittrichring 24, 04109 Leipzig
T     0341 9612443
In den originalen Räumen der Leipziger Stasi-Zentrale gibt eine Vielfalt von Objekten und Dokumenten Einblick in die Arbeitsweise der kommunistischen Geheimpolizei als Garant der SED-Diktatur und deren Überwindung durch die Friedliche Revolution.
  • Für Rollstuhlfahrer/-innen eingeschränkt zugänglich

Anfahrt

Dittrichring 24, 04109 Leipzig
Naturkundemuseum
S33
Sonderlinie 33
Goerdelerring
T1
Tram 1
T3
Tram 3
T4
Tram 4
T7
Tram 7
T9
Tram 9
T12
Tram 12
T15
Tram 15
Thomaskirche
89
Bus 89
Erreichbarkeit: Innenstadt zu Fuß

Veranstaltungen

Kurzführung
18:00 - 24:00
Die vielfältigen Methoden der Tarnung der Stasi-Mitarbeiter/-innen
Die Abteilung „Operative Personen Maskierung“ sorgte bei der Beobachtung sogennannter „feindlich negativer Elemente“ durch Stasi-Mitarbeiter/-innen für deren Tarnung, zum Beispiel als „Bauarbeiter“, „Araber“ oder „Fotoreporter“, um bei Einsätzen unerkannt zu bleiben.
Raum:  Historische Ausstellung „Stasi – Macht und Banalität“
Kurzführung
18:00 - 24:00
Nichts bleibt verborgen: Telefon- und Postkontrolle
Täglich öffneten Stasi-Offizier/-innen allein in Leipzig etwa 2.000 Briefe und drangen damit in das Privatleben der Bürger/-innen ein. Die einzigen heute noch erhaltenen Geräte zur Post- und auch Telefonkontrolle des Ministeriums für Staatssicherheit sind Beweise dieser Schnüffelei.
Raum:  Historische Ausstellung „Stasi – Macht und Banalität“
Kurzführung
18:00 - 24:00
Erschreckende Vielfalt der Stasi-Akten - Von der Kollermaschine zur Aktenöffnung
Im Herbst 1989 begann die Stasi, die Informationen, die sie mehr als 40 Jahre lang über DDR-Bürger/-innen gesammelt hatten, zu vernichten, um keinen Einblick in ihr menschenverachtendes Tun zu gewähren. Erst durch die Aktenöffnung wurde das Ausmaß deutlich.
Raum:  Historische Ausstellung „Stasi – Macht und Banalität“
Kurzführung
18:00 - 24:00
Vielfalt erleben – nicht so im Stasi-Knast
Tausende Menschen saßen isoliert hinter dicken Mauern in Stasi-Haft. „Versuchte Republikflucht“ oder ein regimekritisches Flugblatt reichten in der DDR, um das bisherige vielfältige Leben gegen ein Leben in einer Haftzelle tauschen zu müssen.
Raum:  Historische Ausstellung „Stasi – Macht und Banalität“
Kurzführung
18:00 - 24:00
Getreu der Ideologie der Tscheka: Tod statt vielfältigem Leben
Zur Durchsetzung der kommunistischen Diktatur nutzte bereits die sowjetische Geheimpolizei „Tscheka“ ab 1917 Terror und Gewalt. Auch die Stasi, die sich in deren Tradition sah, war auf den Ernstfall vorbereitet - zu dem es im Herbst 1989 zum Glück nicht kam.
Raum:  Historische Ausstellung „Stasi – Macht und Banalität"
Präsentation
Sonderausstellung
18:00 - 24:00
Open Air-Ausstellung „Von der Burg zur Stasizentrale“ – Erinnerungen an den Leipziger Matthäikirchhof
Die Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“ präsentiert diese Ausstellung im Rahmen der Diskussion um die Zukunft des Areals. Die 1.000-jährige Stadtgeschichte von der „urbe libzi“ bis zu den Stasi-Bauten wird erfahr- und nachvollziehbar.
Raum:  Treffpunkt: Goerdelerring, Nähe Klingertreppe am ehemaligen Stasi-Neubau
Filmvorführung
18:15 - 18:40
Stasi-Schulungsfilm „Wer ist wer? Über die Zusammenarbeit mit IM Eva“
Der Film schildert die besonderen Aufgaben der Führungsoffizier/-innen am realen Fall: Vom Beginn der Zusammenarbeit bis zur Aufkündigung durch IM „Eva“. Daraus folgt eine Vernehmung des Spitzels zur Zurückgewinnung in einem konspirativen Stasi-Objekt.
Raum:  Ehemaliger Stasi-Kinosaal
Präsentation
Vortrag
18:45 - 19:30
Die vielfältigen Arbeitsgebiete des Operativ Technischen Sektors (OTS) der Stasi
Der passionierte Sammler Detlev Vreisleben erläutert anhand seiner Sammlung die perfide Tätigkeit der Stasi zur Unterdrückung und Verfolgung von Andersdenkenden und Oppositionellen - unter anderem mit Abhörtechnik, Kameras, Geheimschreibmitteln, reproduzierten Ausweisen und Reisepässen.    
Raum:  Ehemaliger Stasi-Kinosaal
Führung
20:00 - 21:30
Gelände-Rundgang: Stasi-intern – Vom Keller zum Boden des (un)heimlichen Gebäudekomplexes
Beim Rundgang durch die ehemalige „Zwingburg der SED-Diktatur“ werden unter anderem die verbunkerten Schutzräume, der Wartebereich der stasi-eigenen Poliklinik und die Kegelbahn besichtigt. Auch die Vielfalt des zukünftigen Areals Matthäikirchhof ist Thema.
Raum:  Treffpukt: vor der Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“
Filmvorführung
20:15 - 21:00
Stasi-Schulungsfilm: „Der Revisor“
Nur ihren eigenen Mitarbeiter/- innen zeigte die Stasi, wie man auf offener Straße einen regimekritischen Schriftsteller ohne großes Aufsehen verhaftet oder heimlich in seine Wohnung einbricht und alles fotografiert. Solche Lehrfilme dienten der Schulung.
Raum:  Ehemaliger Stasi-Kinosaal
Führung
21:00 - 21:45
Erlebte Vielfalt auf dem Weg zur Friedlichen Revolution
Stolz können die Leipziger/-innen und DDR-Bürger/-innen sein, 1989 friedlich das Ende der SED-Diktatur herbeigeführt zu haben. Spannende Exponate, Fotos und Dokumente erzählen von dem Aufbruch in die Freiheit und in einen demokratischen Rechtsstaat.
Raum:  Ehemaliger Stasi-Kinosaal
Präsentation
Vortrag
21:45 - 22:30
Vielfältige Überwachungsmethoden des Ministeriums für Staatssicherheit
In seinem Vortrag berichtet der passionierte Sammler Detlev Vreisleben von der Telefon- und Raumüberwachung und der Aufzeichnung der abgehörten Gespräche. Er zeigt außerdem Observationstaschen, Aufnahmen kompromitierender Fotos oder die erste 1989 in Krasnogorsk hergestellte russische Überwachungskamera.  
Raum:  Ehemaliger Stasi-Kinosaal
Filmvorführung
23:15 - 24:00
„Die Leipziger Stasi-Zentrale – DDR Relikt in bester Citylage“ (MDR, 2021)
Der Film aus der Reihe „Der Osten – entdecke, wo Du lebst“ blickt auf die bewegte Geschichte des Areals Matthäikirchhof und seiner künftigen Umgestaltung. Architekten, Zeitzeugen, Quellen- und Fotomaterial verdeutlichen die Komplexität des Vorhabens.
Raum:  Ehemaliger Stasi-Kinosaal